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Gemeinderat: Verschattung gegen Wohnungen

Am 27.09. tagte der Gemeinderat. Viele Punkte wurden schnell abgehakt, da über sie im Gemeinderat Einigkeit herrschte. Hierbei waren Punkte wie das weiter Vorgehen im STEP, der sehr gut ausgearbeitete Sachstand der Klimaschutzstrategie und das klimapolitische Arbeitsprogramm des European Energy Award. Beim Projekt der Bebauung Krokusweg gab es dann doch Diskussionen. Gelobt wurde von allen Parteien das generelle Konzept. Die Diskussion ging dann vor allem über die Höhe der drei Gebäude. Während der Neubaukomplex sich an den westlich gelegenen Gebäuden orientiert, wenn er deren Höhe auch nicht ganz erreicht, so liegen im Norden und Süden Einfamilienhäuser, die deutlich niedriger sind. In einer Schattensimulation wurde dargestellt, dass die Südseiten der Gebäude im Norden im Winter einige Stunden des Tages beschattet werden. Im Ausschuss für Technik wurde daraufhin gefordert, dass zwei der drei Gebäude niedriger ausgeführt werden sollten, um die Beschattung zu verringern.

Am 27.09. tagte der Gemeinderat. Viele Punkte wurden schnell abgehakt, da über sie im Gemeinderat Einigkeit herrschte. Hierbei waren Punkte wie das weiter Vorgehen im STEP, der sehr gut ausgearbeitete Sachstand der Klimaschutzstrategie und das klimapolitische Arbeitsprogramm des European Energy Award.

Beim Projekt der Bebauung Krokusweg gab es dann doch Diskussionen. Gelobt wurde von allen Parteien das generelle Konzept. Die Diskussion ging dann vor allem über die Höhe der drei Gebäude. Während der Neubaukomplex sich an den westlich gelegenen Gebäuden orientiert, wenn er deren Höhe auch nicht ganz erreicht, so liegen im Norden und Süden Einfamilienhäuser, die deutlich niedriger sind. In einer Schattensimulation wurde dargestellt, dass die Südseiten der Gebäude im Norden im Winter einige Stunden des Tages beschattet werden. Im Ausschuss für Technik wurde daraufhin gefordert, dass zwei der drei Gebäude niedriger ausgeführt werden sollten, um die Beschattung zu verringern. Hierzu wurde eine Planung vorgelegt auf der bei zwei Gebäuden jeweils ein Stockwerk eingespart wurde. Da für uns Grüne die Schaffung von Wohnraum ohne Freiflächeninanspruchnahme im Außenbereich ein wichtiges Anliegen ist, haben wir abgewogen zwischen der zeitweisen Verschattung einiger weniger Gebäude und der Schaffung von wertvollem Wohnraum im Innenbereich, unter anderem mit Sozialbindung und den Wohnraum als wichtiger bewertet. Leider sind wir mit dem Antrag auf der Fläche mehr Wohnraum zu schaffen gescheitert.

Darüber hinaus bedauern wir, dass das ursprünglich an die heutige Zeit angepasste Mobilitätskonzept des Investors mit 39 PKW-Stellplätzen nach der Diskussionen im AUT auf ein sehr klassisches Konzept von 55 Stellplätzen verändert wurde. Damit wurde unseres Erachtens der Lage des Grundstücks in unmittelbarer Nähe zu Stadtbahn und Deutscher Bahn und der guten Fahrradinfrastruktur in Blankenloch nicht gerecht. Hier wurde unsers Erachtens eine Chance vertan. Allerdings haben wir die Hoffnung, dass durch diese gute Lage, die zwei Carsharingplätze und die sehr großzügige Einplanung von Fahrradstellplätzen - auch ebenerdig, die PKW-Stellplätze von den neuen BewohnerInnen nicht vollständig für das Abstellen von PKW genutzt werden. Und dadurch, dass in der Nutzungsverordnung für die Parkgarage festgeschrieben werden soll, dass PKW-Parkplätze auch für das Abstellen von z.B. Lastenrädern genutzt werden dürfen, das sich ändernde Mobilitätsbedürfnis hin zu weniger PKW-Nutzung unterstützt wird.

Freuen würden wir uns darüber, wenn in der weiteren Konkretisierung auch nachwachsende Rohstoffe eingesetzt würden.

Volker Stelzer

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