Heute für morgen handeln, Klima und Umwelt schützen
Wir Grüne kämpfen leidenschaftlich für den Klima- und Umweltschutz, um eine lebenswerte Zukunft für Menschen und Natur zu sichern. Der Klimawandel bedroht unsere Lebensgrundlagen – wir Grüne reden nicht nur darüber, wir handeln. Wir machen konkrete Politik aus der Überzeugung heraus, dass ein gesellschaftlicher Kurswechsel hin zu Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sowohl notwendig als auch gut für uns alle ist. Saubere Luft, saubere Flüsse und saubere Wälder sind die Grundlage dafür, dass Menschen und Tiere gesund leben können. Die Natur ist ein einzigartiger Schatz – unsere Verantwortung ist es, sie zu schützen. Ökologische Politik ist für uns Grüne seit unserer Gründung das Herzensthema. Schließlich haben wir die Erde von unseren Kindern nur geborgt.
Anpacken für die Energiewende
Energie aus Wind und Sonne ist heute längst kein Traum mehr. Wir Grüne haben den Erfolg erneuerbarer Energien und den Atomausstieg zur Wirklichkeit gemacht. Mit uns wurde Baden-Württemberg zum Vorreiter für die Energiewende. Im Klimaschutzgesetz haben wir uns verbindliche Ziele gesetzt: 50 Prozent Energieeinsparung, 80 Prozent Erneuerbare und 90 Prozent weniger Treibhausgas bis 2050 in Baden-Württemberg. Zusammen arbeiten wir dafür: Unsere Handwerker*innen sind Fachleute für energetisches Sanieren und ökologisches Bauen. Bürger*innen nutzen Ökostrom oder investieren in eine Solaranlage. Kommunen bringen mit ihren Stadtwerken die Energiewende voran. Unternehmen entwickeln Innovationen und reduzieren ihre CO2-Emmissionen. Um den Ausstieg aus der Hochrisikotechnologie Atomkraft komplett zu machen, müssen wir Verantwortung für unsere strahlenden Hinterlassenschaften übernehmen – bei der Endlagersuche und beim Rückbau der Atomkraftwerke. Wir Grüne kämpfen für eine echte Energiewende: Frei von Atom und Kohle, mit erneuerbarer Energie, die den Menschen und unserem Planeten Raum zum Durchatmen gibt.
Kreisläufe ankurbeln, Ressourcen schonen
Vielen Menschen ist es wichtig, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern – also den Einfluss, den unser Konsum auf die Umwelt hat. Wir Grüne wollen die Kreislaufwirtschaft ankurbeln, Ressourcen sparen und innovative Produkte fördern. In unserem Abfall stecken wichtige Wertstoffe und Rohstoffe: Altpapier, Plastik, Aluminium oder gar Phosphor im Abwasser. Doch aktuell werden nur ein Fünftel der Wertstoffe im „Gelben Sack“ recycelt – diesen Anteil wollen wir mit hohen Standards und in Verantwortung der Kommunen deutlich erhöhen. Forscher*innen und Unternehmen in Baden-Württemberg arbeiten daran, unsere Geräte und Produkte ressourceneffizient zu machen. Diese hoch innovativen Projekte unterstützen wir, denn den Rohstoffverbrauch zu verringern, ist ethisch und ökologisch geboten. Schließlich werden Rohstoffe nicht selten unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen und mit massiven Folgen für die Umwelt abgebaut. Mit der Ressourcenwende hingegen steigern wir Lebensqualität und schützen die Natur.
Aktuelles aus der Fraktion:
Der Weg zur klimaneutralen Kläranlage
Nur mit Kläranalagen im Blick werden unsere Kommunen klimaneutral. Bei der Abwassereinigung entstehen Emissionen, die unserem Klima schaden. Bernd Mettenleiter lädt zum Fachgespräch ,, Klimaneutrale Kläranlagen" ein und zeigt damit einen klaren Weg für weiteres Vorgehen auf.
,,Leuchtturmprojekt": Calorie Kehl-Strassbourg
In einem wegweisenden Projekt haben Baden-Württemberg und Straßburg angekündigt, die Abwärme der Badischen Stahlwerke soll ab 2027 unter dem Rhein hindurch nach Straßburg fließen. Bernd Mettenleiter äußert sich.
Zu viel Wasser, zu wenig Wasser: Herausforderung für Kommunen
Baden-Württemberg bekommt ein Kompetenzzentrum Wissenstransfer Wasser und Boden. Eine kontinuierliche und qualitätsgesicherte Beratung durch das Kompetenzzentrum solle sichergestellt werden, so Bernd Mettenleiter. „Daher setzen wir Grüne uns dafür ein, dass dem WWB auch nach der Aufbauphase ausreichend Unterstützung zur Verfügung gestellt wird.“
Was Großstädte wie München und Paris vormachen, soll in Baden-Württemberg Alltag werden: Die Versorgung der Bevölkerung mit Wärme durch Tiefengeothermie. Die Landtagsfraktion GRÜNE hat Eckpunkte für die zukünftige Nutzung von Tiefengeothermie für die Wärmeversorgung beschlossen. Das Positionspapier benennt konkrete Schritte, die sich in ein Gesamtkonzept zum Ausbau der erneuerbaren Energien einfügen.
Vom Atomkraftausstieg ins Zeitalter der Erneuerbaren
„Die Atomenergie fährt herunter, die Erneuerbare Energien fahren hoch: Ich bin erleichtert, dass nun das entscheidende Kapitel im Zeitalter der erneuerbaren Energien beginnt“, sagt Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz am Tag des Aussteigs aus der Atomenergie. „Der Abbau der Anlage kann in Kürze beginnen. Eine Rückkehr zur Atomenergie ist damit ausgeschlossen.“
Niemann: Was Baden-Württemberg hier macht, könnte Vorbild werden
Jutta Niemann, Sprecherin für Energie- und Klimapolitik der Landtagsfraktion GRÜNE, kontert die Kritik am neuen Klimamaßnahmenregister des Landes: „Was Baden-Württemberg hier macht – das ist im bundesweiten Vergleich einmalig und könnte Vorbild werden! Wir sollten hier nicht vorschnell urteilen, sondern das Register erst einmal seine Wirkung entfalten lassen."
CEM: Wir müssen uns unabhängiger machen bei Energie.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien hat angezogen. Baden-Württemberg hat derzeit 1147 Windkraftanlagen in Planung, das ist ein Plus von 65 Prozent von 2023 auf 2024.
Bei den Windkraftanlagen ist die Verfahrensdauer in Baden-Württemberg mehr als halbiert. Heute dauert es im Schnitt statt sieben nur noch rund 2 Jahre von der Idee bis zur Fertigstellung.
Damit haben wir bundesweit die kürzeste Verfahrensdauer. Das muss Vorbild auch für andere Bereiche sein. Für unsere Unternehmen sind die Erneuerbaren längst ein Standortfaktor. Sie brauchen Investitions- und Planungssicherheit. Sie brauchen eine Heimat, die Verlässlichkeit bietet. Und eben keinen Zick-Zack-Kurs.
Achtung neuer Treffpunkt:
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