Im Grünen daheim
Baden-Württemberg ist geprägt von lebens- und liebenswerten ländlichen Räumen. Ihre Stärke ist ein großes Pfund Baden-Württembergs. Wir wollen die Lebensqualität und die regionale Wirtschaft stärken sowie Umwelt und Kulturlandschaften schützen – und zwar zusammen mit den Menschen vor Ort, die die Potenziale ihrer Region am besten kennen. Wir machen grüne Politik für den ländlichen Raum, damit sich die Menschen auch in Zukunft auf dem Land zu Hause fühlen. Wir fördern lebendige Ortskerne. Wir binden auch die ländlichen Räume an das Breitbandnetz an und bauen den öffentlichen Nahverkehr aus. Wir unterstützen den nachhaltigen Tourismus, der das Land auf sanfte Weise erlebbar macht. Mit Gemeinschaftsschulen stellen wir die flächendeckende hochwertige Schulbildung sicher. Und wir fördern gezielt Ärztinnen und Ärzte, die sich auf dem Land niederlassen.
Naturschutz im Zentrum
Es summt und brummt in der Stadt und auf dem Land. In den verschiedenen Natur- und Kulturlandschaften Baden-Württembergs leben zahlreiche schützenswerte Pflanzen und Tiere. Diese ökologische Vielfalt wollen wir Grüne bewahren. Deshalb haben wir den Naturschutz ins Zentrum der Politik gerückt. Wir geben der Natur ein kleines Stück zurück: Im Nordschwarzwald haben wir den ersten Nationalpark im Land eingerichtet. Hier wird die Natur wieder wild – ein Rückzugsort für seltene Pflanzen und Tiere und ein besonderes Erlebnis für uns Menschen. Mit dem Biosphärengebiet im Südschwarzwald haben wir ein weiteres wertvolles Schutzgebiet geschaffen – für mehr Artenschutz, naturnahen Tourismus und wirtschaftliche Impulse. Wir haben aber auch das über 20 Jahre alte Jagdgesetz modernisiert und den Schutz der Tiere verbessert. Auch die vielen einzigartigen Streuobstwiesen im Land schützen wir, denn sie sichern einen wertvollen Lebensraum für viele seltene Arten und prägen unsere Region.
Gutes Essen vom Feld bis auf den Tisch
Wir unterstützen unsere baden-württembergischen Bäuerinnen und Bauern, die mit ihren hochwertigen regionalen Lebensmitteln Genuss und Nachhaltigkeit verbinden und unsere Kulturlandschaft erhalten. Wir fördern den Ökolandbau, um die natürlichen Ressourcen zu schonen und die steigende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln zu bedienen. Wir setzen uns ein für bessere Bedingungen in der Tierhaltung und stärken so die bäuerliche Landwirtschaft Baden-Württembergs gegenüber den Betrieben mit Massentierhaltung. Wir schützen Landwirtschaft und Natur vor Gentechnik. Und wir verbessern den Verbraucherschutz: Die grün-geführte Landesregierung hat die Mittel für die Verbraucherzentrale und Lebensmittelkontrollen in den letzten Jahren deutlich erhöht.
22. Juli 2020: „Das Artensterben ist neben dem Klimawandel die größte ökologische Krise unserer Zeit“, warnt Winfried Kretschmann in seiner heutigen Rede im Landtag. Weltweit gehen Tag für Tag über 100 Tier- und Pflanzenarten für immer verloren. Auch unsere reiche Natur hier im Land ist bedroht. Sie braucht unseren Schutz. Denn zwei von fünf heimischen Arten sind gefährdet. Es summen immer weniger Bienen, es flattern immer weniger Schmetterlinge, es zwitschern immer weniger Vögel.
In Baden-Württemberg haben wir bereits bisher die fortschrittlichsten Regeln zum Naturschutz in Deutschland. Mit dem heute beschlossenen Biodiversitätsgesetz gehen wir noch einen Schritt weiter:
Wir machen ein Ende mit Pestiziden in Naturschutzgebieten. Bei den landwirtschaftlich genutzten Flächen beschließen wir eine Reduktion in der Gesamtmenge um 40 bis 50 Prozent.
Wir unterstützen den Ausbau des Ökolandbaus auf 30 bis 40 Prozent bis 2030 und den Erhalt von Streuobstbeständen.
Wir schreiben eine insektenfreundliche Gestaltung öffentlicher Grünflächen und eine insektenfreundliche Beleuchtung in das Gesetz hinein.
Wir unterstützen den Ausbau des Biotopverbunds und schaffen Rückzugsräume für Flora und Fauna.
Und neben vielem anderen gehen wir gegen die Unsitte der Schottergärten vor. Denn Vögel und Insekten fressen nun mal keine Steine!
„Mit dem Biodiversitätsgesetz schaffen wir etwas, das Vorbild sein kann weit über Baden-Württemberg hinaus“, hofft unsere Landesvorsitzende Sandra Detzer. „Mit ihm wird die Politik des konsequenten Artenschutzes der grün-geführten Landesregierung fortgesetzt.“
„Dieses Gesetz ist auch deshalb einzigartig , weil wir es gemeinsam mit Naturschützer*innen und Bäuerinnen und Bauern erarbeitet haben“, ergänzt Landesvorsitzender Oliver Hildenbrand. „Den Anstoß gab das Volksbegehren „Rettet die Bienen“. Ich freue mich, dass die Landesregierung alle Interessen an einen Tisch geholt hat – denn gute Politik wächst von unten.“
Schließlich geht es uns um Beides: Wir wollen die Natur nutzen – mit einer nachhaltigen bäuerlichen Landwirtschaft. Und gleichzeitig die Natur schützen – durch eine beherzte Politik und gemeinsames Anpacken.
Neues Nationalparkgesetz in der Umsetzungsphase
CEM: Ein Nationalpark für Baden-Württemberg. Was vor knapp 15 Jahren als Idee auf Papier stand, ist heute ein neues Stück Heimat.
• Ein Ort für Mensch und Natur. Ein Ort, der neue Wege im Tourismus aufzeigt. Ein Ort, der Tier- und Pflanzenwelt Raum gibt zum Erholen. Das Motto des Nationalparks ist ja: „Eine Spur wilder“.
So wünsche ich mir das ganze Land. Ein bisschen geht da noch, oder?
Baden-Württemberg ist das Pionierland der Agri-Photovoltaik. Darin liegt mehr noch: eine Riesenchance für die Landwirtschaft, für die Nachhaltigkeit und für die Energieversorgung.
Es ist ein echt baden-württembergisches Modell, eine Investition, doppelte Ernte – Sonnenenergie und leckere Äpfel am Bodensee oder fantastischer Wein in Südbaden. So was gefällt mir.
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