
01.12.19 –
Aus dem Bericht zum Energieverbrauch der Jahre 2017 und 2018 geht hervor, dass in diesen Jahren der Verbrauch von Strom und Wärme in einem Teil der städtischen Liegenschaften weiter reduziert wurde. Die durch Energieeinsparmaßnahmen vermiedenen Energiekosten beliefen sich in den beiden Berichtsjahren, abzüglich der Kosten für das externe Energiemanagement, auf deutlich über 300.000 €. Allerdings ist absehbar, dass durch das aktuell eher maßnahmenbezogene Vorgehen nur noch vereinzelt Potenzial neu erschlossen werden kann, wie z.B. die energetischen Optimierungen am Thomas-Mann-Gymnasium. Aus diesem Grund kommt die Beteiligung am European Energy Award (eea) gerade recht, um nicht nur systematisch weitere Energiesparpotenziale zu erschließen, sondern auch die Nutzung der vielfach vorhanden Potenziale an erneuerbarer Energie – vornehmlich Solarenergie und Geothermie aber auch Abwärme und chemische Energie z.B. der Kläranlage - offensiv anzugehen. Laut Birgit Schwegle, Geschäftsführerin der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises ist der Klimaschutz und das eea mehr als nur Energie sparen. Energiewende und Klimaschutz sollten in einer Kommune einen hohen Stellenwert erhalten und die Kommunen sollten am Ball bleiben. Das eea-Verfahren hilft ihnen dabei, die gesetzten Ziele und geplanten Maßnahmen nicht aus den Augen zu verlieren.
In den Kommunen werden Energieteams gebildet, um gemeinschaftlich die energiepolitische Arbeit zu gestalten und umzusetzen. Dabei bieten Experten, wie Birgit Schwegle ihre Unterstützung bei der Planung und Steuerung ihrer Aktivitäten an, um die europäischen Qualitätsstandards des European Energy Award zu sichern und einzuhalten. Dieser Prozess der Qualitätssicherung wird auch durch die Kommune unterstützt und durch Experten laufend reflektiert. Die Akteure in den Kommunen, das Energieteam also, entwickeln das Instrument laufend weiter. Best-Practice-Beispiele werden in die eea-Communitiy eingestellt und weitere Kommunen können davon lernen und positive Erfahrungen nutzen.
Die Beteiligung Stutensees an dem europäischen Zertifizierungssystem ist auch ein Zeichen für ein gestiegenes Energiebewusstsein.
Das eea ist unter https://www.european-energy-award.de/service/serviceangebot-fuer-eea-kommunen beschrieben.

Allerdings ist durch die Verabschiedung zur Teilnahme an dem EEA noch keine Tonne CO2 eingespart. Wir hegen allerdings die große Hoffnung, dass das intensive und systematische Befassen mit der Energiethematik dazu führt, dass sich in Zukunft sowohl weitere Energieeinsparmöglichkeiten realisieren lassen als auch die Nutzung des großen Potenzials an erneuerbaren Energiequellen in Stutensee angegangen wird.
Christine Stemke
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