09.03.19 –
Viele synthetische Pflanzenschutzmittel wirken nicht nur speziell gegen einzelne Arten, die man z.B. in seinem Garten nicht mag oder die andere Pflanzen schädigen, sondern gegen eine ganze Reihe von Arten. Besonders umfassend vernichten Mittel, die Glyphosat enthalten, andere Lebewesen. Einige dieser Mittel stehen in Verdacht, auch beim Menschen Gesundheitsschäden hervorzurufen. Der Einsatz derartiger Mittel sollte weitestgehend vermieden werden. Heimische Pflanzen leben seit Jahrhunderten damit, dass sie von Schädlingen befallen werden. In den meisten Fällen können sie dies verkraften und erholen sich von einem Befall wieder. In der Regel gibt es für heimische Pflanzenschädlinge wiederum Schädlinge (Pilze, Bakterien, Insekten, Vögel), die diese dezimieren. Diese sog. Nützlinge leben v.a. in natürlichen Umgebungen. Eine Maßnahme, um zu verhindern, dass Pflanzen im Garten von Schädlingen befallen werden, ist demnach eine möglichst naturnahe Strukturierung des Gartens.
Wir Grünen setzen uns deshalb dafür ein, dass
• auf städtischen Flächen vorwiegend heimische und klimaangepasste Pflanzen gepflanzt werden,
• auf städtischen Flächen keine synthetischen Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden,
• städtische Flächen, wenn nicht andere gewichtige Gründe entgegenstehen, naturnah gestaltet werden,
• die Pflegemaßnahmen der städtischen Grünflächen nach ökologischen Kriterien erfolgen,
• auf Flächen, die von der Stadt gepachtet werden, keine synthetischen Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden dürfen.
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